25. Januar 2008
Schnitt erreicht
oder: pro Waggon faehrt immer einer schwarz...
... Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn zwischen Koeln und Bensberg. Zwei Personen geben sich als Kontrolleur zu erkennen und finden sofort zwei Personen ohne Fahrschein. Noch im Zug werden die Personalien aufgenommen. Ein paar Stationen spaeter steigen die Kontrolleure mitten in der Pampa aus, nachdem sie nur ein viertel des Waggons ueberprueft haben.
Kaffeepause weils so anstrengend war oder Kopfquote erreicht ?
15. Januar 2008
XFS beschleunigen
Folgendes Szenario:
Irgendwann einmal eine große P-ATA-Platte in den Rechner eingebaut und mit XFS formatiert. Dabei das Metadata-Log intern angelegt. Später eine kleine Raptor am S-ATA Bus angeschlossen. Wie kann nun die große "Datenhalde" von der Geschwindigkeit der schnellen Platte profitieren ?
1. Wir ziehen das Journal um:
1a) Anlegen eines Journal-Logfiles (128MB)
dd if=/dev/zero of=/journal_log bs=32768 count=4096
1b) Setup eines Loopback-Device auf das Logfile
losetup /dev/loop0 /journal_log
2c) Das XFS-Dateisystem modifizieren - dazu zuerst das zu modifizierende Dateisystem unmounten !!!
xfs_db -x starten
sb 0
print
Den Wert von logstart aufschreiben - falls man mal wieder zum internen Journal zurückkehren möchte
logstart 0
Das Metadatenjournal-Format ändern
version log2
quit
2. Mounten das Dateisystems mit anderen Mountoptionen
mount /dev/Dateisystem /mountpoint -o oatime,nodiratime,nobarrier,logbufs=8,logbsize=262144,logdev=/dev/loop0
06. Dezember 2007
Sieben
FreudeFreudeFreude. Sieben Arbeitstage noch, dann gehe ich in Weihnachtsurlaub.
Zum neuen Jahr erfolgt dann ein Arbeitgeberwechsel, womit hoffentlich die Reisetaetigkeit viel weniger wird.
Mal abgesehen vom hoeheren Gehalt ist mir das naemlich das Wichtigste: Im Moment gehen pro Woche gut anderthalb Arbeitstage mit An- und Abreise drauf. Ganz zu schweigen vom stark eingeschraenkten Privatleben und Minimalhobbies aufgrund des dauerhaften Hotellebens.
Ansage
... und in der ersten Klasse werden Sie nach Kontrolle der Fahrscheine selbstverstaendlich mit kalten und warmen Getraenken sowie Sex bedient.
Marketingsprech
Die SPD wird nun modern. Mit Internetwahlkampf 2.0 und meineSPD.net - man beachte das .net; .de ist nämlich sowas von out und uncool, und immerhin gehts ja um ein soziales NETzwerk, hrhr - geht man nun auf ...fang.
Anstatt youtube mit Videokanälen zu schwemmen, noch eine weitere "IchKennDichKennstDuMich"-Seite aufzumachen und wöchentlich ca. 11000 Euro für ein wenig minütiges Beck-Video rauszublasen, sollte man den verbliebenen Mitgliedern die Arbeitsweise des Internet erklären - dann wäre vielleicht soetwas nicht passiert.
Leider muss ich für mich sagen: E-gal was youBastelst2.0 - iVoteYouNot
04. Dezember 2007
Jeden Tag nur ein Tuerchen
Weihnachtszeit, Adventskalenderzeit.
Schon als Kind habe ich manchmal schon mehr Tuerchen aufgemacht als eigentlich erlaubt waren. Gut, dass dies in den modernen Internetadventskalendern in Zeiten der modernen DV nicht mehr geht.
Ausser bei Zooplus, da muss man im Shop nur nach "Tuerchen" oder "Gratis" suchen, und schon kann man den Warenkorb schoen mit kostenlosem Zeug vollpacken...
28. November 2007
Salamitaktik
Da hilft nur austricksen. Mit Salami zur Tür locken und dann per Stups auf den Pöter hinausbefördern. Aber das gefällt dem Tiger nicht. Glücklicherweise weiss das Tier dass Kratzen weh tut und geht brummelnd und fauchend aus der Tür.
Die Salami bleibt natürlich hier und kommt aufs Brötchen.
Freak-Katze
Die Hotelkatze ist beim aufschliessen der Zimmertuer schon einmal vorgelaufen und hat sich den besten Platz im Bett gesichert. Nun pennt sie dort und laesst sich nicht weiter stoeren.
22. November 2007
So wird das nix
Also mal ehrlich: Dass das neue Spiel als Download beim Hersteller 20% teurer ist, als das Boxed Set im Fachhandel ist eigentlich schon unverschämt genug. Obwohl man keine Verpackung, Datenträger und Handbuch bekommt soll man mehr blechen ??? WTF ???
Aber, Sorry, dies ist wirklich unterirdisch. Beim Klick auf "in den Warenkorb legen" öffnet sich folgendes Warnfenster.
In Übereinstimmung mit dem deutschen Jugendschutzgesetz steht dieser Titel nur zwischen 23:00 und 06:00 Uhr zum Kauf zur Verfügung. In der Zeit von 06:00 und 23:00 kannst du dieses Produkt deinem Warenkorb nicht hinzufügen.
Ihr dürft gerne Teletubbyland auf eurer Webseite freiwillig selbst kontrollieren - ich kaufe mir das Spiel dann doch lieber im Fachhandel und gehe mal früh ins Bett.
15. November 2007
Layer 8 Security
Früher war Hardware so einfach: Anschliessen und es funktioniert. Maximal musste noch ein Treiber von Diskette installiert werden.
Heute funktioniert es so:
Distributor liefert eine UMTS Cardbus-Karte mit Software-CD. Auf dieser Software CD befinden sich zahlreiche Treiber und natürlich die Software selbst, die während der Installation auch noch mehrere Verzeichnisse mit Treibern anlegt. Man kann nun den passenden Treiber suchen, oder einfach alle installieren um danach die Cardbus-Karte zu stecken. Dann passiert folgendes:
Hardware gefunden: MMC-Karte
Hardware gefunden: USB-Device
Hardware gefunden: USB-Device
Hardware gefunden: USB-Root-Hub
Hardware gefunden: USB-Root-Hub
Hardware gefunden: UMTS Modem
Hardware gefunden: USB CD-ROM
Super das UMTS-Modem wurde gefunden. Was zum ... soll aber die MMC-Karte, und die diversen USB-Geräte ? Und warum wählt das Modem nicht den Provider an ? Also schnell mal im Gerätemanager nachgeschaut: Das UMTS-Modem behauptet ein DVD/CD-Rom Laufwerk zu sein. Strange.
Gucken wir in die Datenträgerverwaltung: Ein neues CD-Rom Laufwerk beansprucht einen neuen Laufwerksbuchstaben. Also gucken wir in das Verzeichnis hinein: Knapp 1MB Volumen mit dem gesuchten Treiber, der nach der Installation erst einmal einen Bluescreen verursacht...
08. November 2007
Mal wieder Geld in die Hand nehmen ...
... denn Quadral stösst Ende des Monats Ausstellungsstücke ab. Wie praktisch, dass ich schon ein paar Wochen lang überlegt hatte, neue Frontlautsprecher zu holen
Enterprise - der nächste Streich
... die rauchen da doch Stinktierhaare !
Hersteller liefert ein MSI mit riesiger CAB-Datei. Macht ja nix - kann man ja im AIP auspacken und dann dort transformieren. Und was passiert wenn mans vom AIP installiert ?
Eine esoterische Custom Action ist der Meinung, dass AIP so etwas bedeutet wie "Installationszielpunkt" und dass man nun die Zielverzeichnisse (INSTALLDIR und einige selbst gesetzte) auf den AIP umbiegen müsste... Normalerweise benutzt man den AIP aber als Quelle einer Netzwerkinstallation und nicht als Ziel -> Juckt den Hersteller nicht -> Der installiert trotzdem vom AIP auf denselben AIP.
Und dann passieren so Sachen wie bei der nächsten Custom Action, die vermeintlich nicht benutzte Dateien (warum werden die eigentlich im ersten Schritt überhaupt installiert
) vom "Installationszielpunkt" und damit auch von der Quelle *löscht*. Genial !
-> Mal abgesehen davon, dass man von diesem AIP sowieso niemals auf Clients hätte verteilen können, ist nun die Installationsquelle erstmal verbrannt.
Wenigstens funktioniert die Installation nach entfernen der CA ohne grössere Probleme so wie sie sein soll.
30. Oktober 2007
Spam Spam Spam Ham and Eggs
Seitdem der mir gegenübersitzende Mensch das Notebook ausgeschaltet hat, funktioniert das Hotel-WLAN erstaunlicherweise wieder mit gefühltem dreifachen Durchsatz.
23. Oktober 2007
Enterprise mal wieder
oder auch: Perverse Schrottsoftware - wie ein Kollege zu sagen pflegt.
Der Hersteller liefert ein MSI, das eigentlich wunderbar funktioniert. Dummerweise wird ein Setupwrapper mitgeliefert, dessen einzige Funktion es ist, den Benutzer mit trivialen Fragen (Installationssprache usw.) zu nerven um drei Registry-Keys zu setzen, welche dann den eigentlichen Featurebaum des MSI darstellen.
Zwei dieser Keys werden von einem Systemsearch ausgewertet. Der Dritte ist Startvorraussetzung einer frühen Custom Action.
Man kann da schon was drumrumschustern, damit der Setup-Wrapper wegfällt. Aber trotzdem sollte denen mal jemand das Konzept von Installlevel und Public Properties erklären.
21. Oktober 2007
Ärger Ärger
Super
Webhamster schreibt am Samstag um 14:30 Uhr eine Mail:
"Ach ja, übrigens, ihr Server wird in ein anderes RZ umgezogen. Deshalb fahren wir ihn runter, ändern IP-Adresse und Routing und fahren ihn am anderen Standort wieder hoch"
Soweit ja noch nett, aber:
Runtergefahren wird in 6 Stunden
Schon klar, am Wochenende halb drei Mittags schreiben die ne Mail, dass mal eben wenige Stunden später der Server vom Netz genommen wird. Chance auf Backup oder Veto bestand für mich nicht, da ich leider von 13:00 bis 22:00 Uhr unterwegs war.
Und es kam wie es kommen musste. Der Umzug dauerte nicht die angekündigten 4-6 Stunden (warum eigentlich so lange geplant ? Imagedatei auf anderes Stück Blech hochladen und gut ist) sondern 20 !!! Stunden. Kontrolle der Dienste: Die Mysql-Datenbank hats zersemmelt grrrr
Lieber Webhamster: Beim nächsten Mal bitte vorher (und zwar vorher wie in einige Wochen oder zumindest Tage vorher) informieren, wenn ihr basteln mögt. Dann hättet ihr euch ein unfreundliches Ticket und wahrscheinlich eine Kündigung erspart.
10. Oktober 2007
Sleep in Custom Actions
Da während einer (VBS)- Custom Action das WScript Objekt nicht existiert, kann auch die Methode Sleep nicht angewendet werden.
Es kommt dann zu folgendem Fehlerbild:
Error 1720.There is a problem with this Windows Installer package. A script required for this install to complete could not be run. Contact your support personnel or package vendor. Custom action CA_bla script error -2146827864, Laufzeitfehler in Microsoft VBScript: Objekt erforderlich: 'WScript' Line 9, Column 5,
Action ended 10:11:53: CA_StopServices. Return value 3.
Action ended 10:11:54: INSTALL. Return value 3.
Um trotzdem in der CA eine bestimmte Zeitspanne abzuwarten, kann man folgende Prozedur einfügen:
Sub Sleep(ByVal iSleepPeriod)
Dim iStartTime, iEndTime, iCurrentTime
On Error Resume Next
iStartTime = Timer
iEndTime = iStartTime + iSleepPeriod
Do While Timer = iEndTime
Loop
End Sub
02. Oktober 2007
Lets get back to Nineteen-Ninety-Six
Super ! Auf der Bucht ein Notebook mit - wie sich erst nach Lieferung herausstellte grrr - defektem Ethernet Transceiver gekauft. Das einzige USB Netzwerkdevice im Haus ist ein Fritz-Dings mit ohne vernünftigem Linux-Treiber. Das Netz selbst ist mit WPA oder wie das heute so heisst abgesichert -> will heissen, es führt kein Weg an NDISwrapper und wpasupplicant vorbei.
Leider leider wird dieses Szenario auch heute noch nicht out of the box bei der Ubuntu-Installation unterstützt.
Also muss ich am Feiertag 10-15 Jahre in die Vergangenheit reisen, und meine angestaubten LPT-Parallel-Point2Point-Kenntnisse reaktivieren, um das Netzwerk zu PLIP-Streamen (mUahah)
30. September 2007
Nostalgie
Wenn sogar die Edonkey-Suche schweigt, und nur Amazon überhaupt noch für Tonträger einstiger "Lieblingsbands" (hey, immerhin hab ich die noch Live gesehen) horrende Preise verlangt, dann ist man alt geworden.
21. September 2007
Gulasch
Personenschaden. Kurz hinter Aschaffenburg. Vll. werden wir evakuiert, aber nur wenn der Notfallmanager cool drauf ist. Wahrscheinlich ist er das aber nicht: Kostenlose Erfrischungsgetränke werden nämlich noch nicht gereicht.
Wenigstens die Heizung hätten sie aber anlassen können.
19. September 2007
Mal wieder Enterprise Software
Hersteller verkauft Software in englischer und in deutscher Sprache. Man sollte eigentlich meinen, dass die selbe Version zum selben Preis einen identischen Funktionsumfang hat.
Hat sie aber nicht: Die deutsche Version kann ein paar nicht unwichtige Dinge mehr.
18. September 2007
Dreambox
So, Schnauze voll.
Unser Kabelbetreiber schafft es immer noch nicht, die Privaten digital einzuspeisen. Deshalb kommt die Dbox2 abgeschafft und stattdessen die DM7025 ins Haus - mit jeweils einem DVB-C und DVB-T Tuner. Damit kommt dann auch das normale Verdummungsprogramm digital ins Haus. Sollten wir mal umziehen und dann Satellit oder kein kastriertes DVB-C haben, dann werden einfach Tuner getauscht ![]()
Aufnahmen sollten sich mit der neuen Kiste auch entspannter gestalten, da die NIC ja 100Mbit spricht und nicht nur 10, wie bei der DBox2.
Ansonsten ist das darunterliegende System dem der Dbox ja sehr ähnlich, so dass wir auf keine funktionen verzichten müssen.
10. September 2007
Mobiles Internet (2)
Nachdem wir uns letzte Woche damit beschäftigt haben, das Endgerät schneller zu machen, widmen wir uns heute der Gegenstelle ... in diesem Beitrag zunächst nur HTTP.
Wir benötigen einen Server (ein günstiger vServer tut es, aber auch ein always-on Rechner am heimischen DSL), der gut an das Internet angebunden ist und einen sogenannten "transkodierenden" Proxy. Empfehlenswert sind hier z.B. RabbIT oder Ziproxy. Ich habe mich für Ziproxy entschieden, da dieser HTTP-Authentication versteht und so nicht jeder den Proxy missbrauchen kann.
Auf dem Server installieren wir also Ziproxy und drehen an der Konfigurationsdatei an folgenden Schrauben:
PasswdFile="/usr/share/ziproxy/ziproxy.passwd"
MaxSize = 4194304
ProcessJPG = true
ProcessPNG = true
ProcessGIF = true
ProcessHTML = true
ProcessCSS = true
ProcessJS = true
ProcessHTML_CSS = true
ProcessHTML_JS = true
ProcessHTML_tags = true
ProcessHTML_text = true
ProcessHTML_PRE = true
ProcessHTML_NoComments = true
AllowLookChange = true
ImageQuality = {10,15,20,28}
Dies hat zur Folge, dass Textinhalte per gzip komprimiert übertragen werden. Sämtliche Bilder werden nach JPEG konvertiert und/oder mit hohen Kompressionsstufen rekomprimiert. Von GIF-Animationen bleibt nur noch das erste Frame übrig.
Achtung: Es sind starke JPEG-Kompressionsartefakte zu erwarten. Die Bilder lassen sich zwar noch erkennen, sind aber mit Sicherheit nicht mehr so schön wie "ungefiltert". Allerdings spart man durch das Eindampfen ca 2/3 bis 3/4 Volumen:
# ziproxylogtool -m g -i /var/log/ziproxy-access.log
Total accesses : 2101
Total incoming bytes (uncompressed): 11152926
Total outgoing bytes (compressed) : 3702170
Auf dem mobilen Endgerät muss nun noch die privoxy.conf geändert werden.
forward / $IP_ADDRESSE:$PORTNUMMER
forward :443 .
06. September 2007
Mobiles Internet (1)
ist oftmals - wie auch der Internetzugang per analogem Modem - sehr langsam. Ich habe mir beispielsweise den 5GB Volumentarif von o2 geleistet und gehe damit unterwegs über ein GPRS-Telefon per Bluetooth mit dem Nokia 770 gekoppelt online.
Der Datendurchsatz selbst ist schon nicht so berauschend, die Latenz gibt ihr übriges. Das Surfen macht so keinen Spass
Aber kann man das nicht optimieren ?
Kurze Antwort: Ja, man kann !
Schauen wir uns erst einmal an, wozu mein Nokia 770 überwiegend am Netz hängt: Zu 90% sind es Websurfen und Email. Die restlichen 10% teilen sich IM und SSH. RSS fackel ich über Bloglines bzw. neuerdings Tiny Tiny RSS ab - also auch webbasiert.
Also beschleunigen wir zuerst WEB und Email.
Teil 1: Was man auf dem Gerät optimieren kann (Root-Access und xterm sind Voraussetzung !)
Als erstes lagern wir das OS auf die MMC-Karte aus. Das bringt augenscheinlich erst einmal keinerlei Vorteile bezüglich Surfgeschwindigkeit, hat aber den Vorteil, dass wir nahezu unbegrenzten Platz zum Installieren von Software bekommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Programme nun zügiger starten - das Root-Filesystem im Flash wird nämlich on the fly komprimiert und dekomprimiert, was natürlich dauert.
Doch sogar den Browser kann man damit beschleunigen. Wir haben keinen chronischen Platzmangel mehr - also können wir doch den Browsercache hochdrehen. Das geht leider nicht über die GUI im Opera, aber wir operieren per vi die /home/user/.opera/opera.ini.
Wir ändern die Settings wie folgt:
[Disk Cache]
Cache HTTPS=1
Size=8192
Als zweites pfeifen wir auf den eingebauten Mailclient. Es gibt da besseres: Claws-Mail. Er unterstützt auch IMAP-Ordner und bandbreitenschonende Erweiterungen zum Protokoll.
Als letztes installieren wir Privoxy zum Filtern von ungewollten Werbeinhalten, Javascript Matsch und anderem Webmüll. Dazu muss natürlich noch der Proxy im Opera auf localhost 8118 gesetzt werden. Werbung wird dann vom Privoxy herausgefiltert bzw. werden die entsprechenden Elemente gar nicht mehr beim Server abgefragt.
04. August 2007
Katzen-Hobby
Die Murmel hat ein neues Hobby:
Unter dem Wäscheständer auf dem Balkon Motten und anderen Insekten auflauern und diese im Erfolgsfall genüsslich zu verspeisen.
Immer wenn Mensch auf den Balkon will, weist sie lauthals darauf hin, dass man doch mal wieder die Wäsche durchklopfen soll. Sie hat erkannt, dass dies die geliebten Tiere hervorzaubert.
Alleine das Warten und Lauern ist für die Katze eine tage wochenfüllende Aufgabe - um so enttäuschter ist Murmel wenn es mehrere Tage am Stück mal keinen Snack auf dem Balkon gibt.
03. August 2007
Leid und Freud eines Reisenden
Was manche Leute in der Zugtoilette hinterlassen ist echt widerlich. Es heisst zwar WC aber das ist kein Grund die Brille und den Boden "einzunässen"
Dafür amüsierte mich zum Ausgleich folgende Begebenheit: Ein Mitreisender stellt erst nach Abfahrt des ICE fest, dass er in die falsche Richtung fährt. Der Schaffner teilt ihm mit, dass der Zug in Gegenrichtung 5 Min. eher am nächten Haltbahnhof abfährt, als wir ankommen.
Da kein weiterer Platz frei war, setzt er sich auf einen dieser "ggf." freizugebenden Sitze, während hinter ihm eine Frau schon die Sitzplatznummer mit ihrer Reservierung vergleicht.
01. August 2007
ESD
Da rächt sich die Technik.
Statische Elektrizität sei dank, erkennt meine Hotelzimmertür den neutechnotischen Schlüssel nicht mehr. Gut dass es an dieser Tür keinen herkömmlichen Öffnungsmechanismus mehr gibt.
Ob ein neuer Schlüsselrohling hilft ?
19. Juli 2007
Paranoia
Scheiss Drecks Kofferbombenguertelatomdrecksprengislamistenpunknaziselbstmordkommandoraubkopiervietcongaliennihilistenveganer drohen in FFM Flughafen mit der Luftsprengung eines chemisch verseuchten Blauwales, was zu einem raetselhaften Feueralarm fuehrt.
Toll, denn ich erreiche meinen Anschlusszug nicht mehr und lerne so noch einen weiteren Umsteigebahnhof kennen.
Und was macht die Porzellei?
Pfercht etwa tausend Reisende in der Wandelhalle zusammen. Ob das so in der Dienstanweisung steht ?
17. Juli 2007
Kann sich nicht jeder leisten ...
... aber trotzdem krass gespart.

Was kann bei Best-Price Garantie schon schief gehen ???
13. Juli 2007
Andere Politiker
wären längst zurückgetreten. Normale Menschen hätten bereits gekündigt. Mancher hätte vielleicht gepienzt aber dann den Schwanz eingezogen, wenn einem so viele Leute sagen, dass das was man vorhat absolut absurd ist.
Was der macht ist penetrant ignorant. Aber der lebt wohl in Absurdistan.
12. Juli 2007
Was geht und was geht nicht ?
Durch Repaketierung wird die Software zwar hochwertiger aber noch lange nicht besser:
Trotzdem sind wir Schuld, wenn Programmfunktionen zwar das identische Resultat wie beim Aufruf einer manuellen Installation zurückgeben, der Anwender aber etwas ganz anderes erwartet hat.
Oder anders: Aus Notepad kann durch Repaketierung niemals ein Office werden - auch wenn man es sich noch so sehr wünscht. Da hilft auch kein Beschimpfen und Drohen - das versteht Notepad nämlich nicht.
03. Juli 2007
Super Hobbie
Hätte gar nicht gedacht, dass ich so viel Zeit in das neue Hobby "Heimkino" stecken würde.
Alle benötigten Lautsprecher sind mittlerweile angeschafft, auch ein "billiger" katzentauglicher (Tatze im Reflexrohr, durchgekratzte Frontbespannung, hat irgendwer andere Ideen ?) Subwoofer aktiver Mitteltöner.
Da aber alles Interessante dieser Welt auch irgendwie mit Physik zu tun hat, beschäftige ich mich nun mit Raummodi und stehenden Wellen, bzw. dem sogenannten Dröhnbass. Und eins ist wohl klar: Der Subwoofer wird nicht für besseren Ton an die Decke gehangen oder mitten in den Raum gestellt.
Dem Problem begegnen wir nerdgerecht mit Digitaltechnik. Es gibt da nämlich ein paar lustige preiswerte Signalprozessoren von Behringer zur Rückkopplungsunterdrückung im PA-Bereich, die man genialerweise auch als schmalbandige Equalizer mit engem Scheitelfrequenzabstand konfigurieren kann... -> Super Bassmanagement für den kleinen Geldbeutel
27. Juni 2007
Falsch verdrahtet
Eine Applikation mit ungefähr 10 Millionen Texteingabefeldern und 30.000 Knöpfen in der Haupt-GUI - 30 Konfigurationsdialogen - speichert - folgerichtig beim Klick auf Abbrechen und verwirft beim Klick auf "Speichern"
Unter den Einstellungen auch folgender Klassiker:

Sehr sinnvoll. Checkbox und Radiobutton - das kann halt nicht jeder auseinanderhalten.
26. Juni 2007
Kein guter Morgen
Der Tag geht gut los: Nachdem ich den Kaffepulverrestebehälter leeren, Wasser holen und Bohnen nachfüllen musste, hat der Kaffeautomat gerade eine halbe Tasse saure Milch durch die Aufschäumdüse gedrückt.
22. Juni 2007
Geek-Kreuzung
Auf der einen Strassenseite "das Büro" mit NeXT Cube und SGI Indigo im Fenster.
Auf der anderen Seite ein Modell des Berliner Fernsehturms in der Mitte von vielen batteriebetriebenen 80er-Jahre Kinderspielzug Plastikrobotern.
19. Juni 2007
DLL Hell
Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen
Oder wie ?
Eine Anwendung bringt 20 DLLs mit - Wenn man die Anwendung startet, ohne die DLLs per regsvr32 zu registrieren, dann funktioniert sie nicht. Soweit ja in Ordnung. Wenn man diese 20 DLL registriert, dann bekommt man vom regsvr32 aber 20 Mal die Fehlermeldung, dass der Vorgang nicht durchgeführt werden konnte - lapidare Meldung: Einsprungpunkte konnten nicht gefunden werden.
Also nochmal zum drüber nachdenken: Keine der selfreg-Aktionen soll angeblich funktioniert haben !
Preisfrage: Was passiert wohl, wenn man nun die Anwendung startet ?
13. Juni 2007
Verteilte Systeme
Muahahaha - Webservices sind toll.
Gerade eben den 500 Kilometer entfernt stehenden Videorecorder programmiert.
08. Juni 2007
Allesfresser
Nächster Schritt: Dem Kiss mehr Dateiformate beibringen.
Für Windows gibt es hier z.B. EZLink NG - ein PC-Link Ersatz, welcher Videos on the fly transcodiert - so kann man dann QPEL-codiertes MP4-Material oder ganz andere exotische Dateiformate abspielen (sofern ein Direct-Show Filter vorhanden ist). Nachteil: Sharewarekosten und Windows only.
Diese Funktionalität gibt es auch - etwas abgespeckt - für andere Betriebssysteme. Voraussetzung: Perl + mencoder vom MPlayer-Projekt. Die Sourcen liegen hier. Das Perlscript muss vor der Verwendung an die eigene Verzeichnisstruktur angepasst werden - ausserdem transkodiert das Skript in seiner Urform keine Dateien mit Leerzeichen im Dateinamen. Also müssen wir basteln.
Also müssen wir die Referenzen von $file in der mencoder-Commandline in Anführungszeichen setzen:
@@ -521,3 +521,3 @@
system("mkfifo $trashdir/recoded.fifo 2> /dev/null");
- system("mencoder $seek -oac copy -ovc lavc -ffourcc dx50 -lavcopts vcodec=mpeg4:autoaspect -quiet -o $trashdir/recoded.fifo $file &");
+ system("mencoder $seek -oac copy -ovc lavc -ffourcc dx50 -lavcopts vcodec=mpeg4:autoaspect -quiet -o $trashdir/recoded.fifo \"$file\" &");
@@ -543,3 +543,3 @@
{
- system("mencoder -oac copy -ovc lavc -ffourcc dx50 -lavcopts vcodec=mpeg4:autoaspect -quiet -endpos 1mb -o $trashdir/reEncode.header.avi $file &");
+ system("mencoder -oac copy -ovc lavc -ffourcc dx50 -lavcopts vcodec=mpeg4:autoaspect -quiet -endpos 1mb -o $trashdir/reEncode.header.avi \"$file\" &");
sleep(5); # just wait till the header movie is finished
06. Juni 2007
KISS DP-558 als NFS Client
Phase2 - wir binden den DVD-Player als NFS-Client ins Netzwerk ein.
Die Stage2 Firmware bringt bereits die benötigten Kernelmodule mit - leider unterstützt die mitgelieferte Busybox kein NFS. Aber es gibt Mittel und Wege.
Wir müssen uns also ein Busybox beschaffen, welches NFS unterstützt. Wie praktisch, dass es soetwas schon gibt. Damit wir beim nächsten Firmware-Update nicht unsere Clientfunktion verlieren, legen wir das Busybox ausserhalb des Stage2 Verzeichnis ab.
telnet kiss_ip
Trying kiss_ip...
Connected to kiss_ip.
Escape character is '^]'.
BusyBox v1.1.1 (2006.04.10-09:29+0000) Built-in shell (lash)
Enter 'help' for a list of built-in commands.
/ #
/ # mkdir /hdd/busyboxnfs
/ # cd /hdd/busyboxnfs
/hdd/busyboxnfs # wget http://www.jacek.it.pl/kiss/nfs/kiss-nfs.tgz
Connecting to www.jacek.it.pl[157.25.5.5]:80
kiss-nfs.tgz 100% |******************************************************************************************| 1148 KB 00:00 ETA
/hdd/busyboxnfs # tar xzvf kiss-nfs.tgz
Als nächstes legen wir uns einen Mountpunkt auf /hdd an, danach erstellen wir uns ein Startskript, welches - wie auch immer - auf den DP558 kommt. Dort wird es dann per "chmod +x /hdd/startskript" ausführbar gemacht
/bin/insmod sunrpc
/bin/insmod lockd
/bin/insmod nfs
/hdd/busyboxnfs/bin/mount nfs_server_ip:/Freigabe /hdd/Mountpoint -o nolock
Danach muss noch das eigentliche Bootskript erweitert werden. Dazu wird die Zeile
/bin/hush /hdd/startskript
an das Ende von /hdd/stage2/initstage2f angehängt.
Vorausgesetzt auf dem NFS-Server wurden die Exports entsprechend angepasst, genügt ein Reboot des Kiss, um das Verzeichnis einzuhängen.
05. Juni 2007
Ist datt echt so kompliziert ???
Die Ebaybestellung - KISS DP 558 - ist da. Ein Harddiskrecorder mit Ethernetschnittstelle und lustigem Linux als Backend-OS. Notiz am Rande: Obwohl mit 80GB Festplatte angeboten befindet sich sowohl auf dem Typensticker als auch auf der HDD der Hinweis auf die 200GB Version - ist wohl falsch vom Laster gefallen, denn die Anleitung spricht eindeutig von nur 80 GB.
Mittlerweile ist das Garantiesiegel entfernt und eine 400er Platte eingebaut (ja, der Player spielt auch DIVX und anderen Krempel von Platte ab)
Der Plattentausch gestaltete sich einfacher als gedacht:
Vorbereitung: Stage2 1.1.7 alternative Firmware installieren.
0. Gerät vom Stromnetz trennen, Ein-Aus-Schalter mehrfach betätigen, sonst BZERRT !
1. 3 Kreuz-Schrauben an der Geräterückseite entfernen, sowie jeweils 2 Kreuzschrauben an den beiden Seiten entfernen.
2. rechte und linke Gehäusedeckelseiten unter dem Gerät greifen (die sind dort noch in einer Lasche fixiert) und ziehen. Deckel abnehmen.
3. IDE- und Stromkabel von der Festplatte ziehen. Schrauben entfernen.
4. Neue Festplatte einbauen - Schrauben anziehen, Kabel anstecken. Deckel aufsetzen, Schrauben festdrehen.
Nacharbeiten: Gerät anschliessen - auch Ethernet. Festplatte formatieren. Netzwerkkonfiguration manuell vornehmen - DHCP hat nicht einwandfrei funktioniert - der Stage2 Teil wurde bei DHCP nicht aus dem Internet heruntergeladen. Powercycle.
Vergesst den ganzen Quatsch mit Xfer-Modus auf IDE 100 bzw UDMA setzen und Acoustic Management am PC konfigurieren - das geht auch später im KISS:
telnet auf die konfigurierte IP-Adresse
hdparm -M 128 -S 30 -k 1 -K 1 /dev/discs/disc0/disc
Der UDMA-Modus wird durch das verwendete Kabel begrenzt und sitzt bei mir per default auf UDMA2.
16. Mai 2007
Spass an der Arbeit
Mit Trinkspielen.
Heute: Netinstall. Jedesmal, wenn die Management Konsole grundlos ohne Vorwarnung zu geht einen Kurzen trinken.
Aber wer soll das bezahlen ?
Notfalleinsatz
... Netinstall ... möglichst viele Pakete in möglichst kurzer Zeit zum Fliegen bringen.
Glücklicherweise sind die Anforderungen schriftlich in Installationsanleitungen festgehalten, so dass es wegen falscher Hintergrundfarben o.ä. nicht zu Stress kommen kann. Denn der Stress ist so schon zur genüge da :-/
Dafür gibts durch diese kleine Unterbrechung am eigentlichen Projektstandort wieder für die nächsten drei Monate Spesen
11. Mai 2007
Verspaetung
Wegen seltener Froschpopulationen, rosa Elefanten im Gleisbett, nur hochkant befahrbarer Schienen und Oberleitungsschaden des Schaffners hat mein Zug 70 Minuten Verspaetung
08. Mai 2007
Pimp my TV Schrank
Jetzt da ich im Wohnzimmer auf 5.1 aufrüste fällt die Unzulänglichkeit unserer TV Bank auf: Unter dem Fernseher ein Schrankfach mit Tür; Rechts und links neben dem Schrankfach Regalfächer für Unterhaltungselektronik.
Und wo kommt nun der Center Lautsprecher hin ? Auf den Fernseher ? Nicht so ideal, da CRT und somit der LS von der Bildröhre halb verdeckt nach quer oben abstrahlt. Regal über Fernseher ? Wäre mit Bohren verbunden, sieht ausserdem doof aus auf Schulterhöhe; die Katzen würden sich auch beschweren.
Ergo: Der Lautsprecher muss unter den Fernseher.
Erste Idee: Küchenarbeitsplatte auf Holzklötze stellen. Sieht auch doof aus, ist auch nicht sonderlich preiswert.
Dann zufällig beim Ikeahacker das Lowboard gefunden. Prinzip: Zwei mal das Regal \"Lack\" nehmen, die Aluwandbefestigung zu Stelzen umfunktionieren, Regalböden mit Metallschienen verbinden, Fernseher raufwuchten, Lautsprecher drunterstellen, fertig.
Beim nächsten Schwedenbesuch mal gucken ob die Stelzen 20 cm bringen
27. April 2007
Kopierschutzwahnsinn
Dass die Installationsroutine vom Hersteller so 90er-like nur Dateien in ein Verzeichnis abkippt, darüber kann man ja noch hinwegsehen. Auch dass sie weder silent noch zu parametrisieren ist macht nix, da ja eh repaketiert werden soll.
Dass die Anwendung aber Computerinformationen verschlüsselt in einer Lizenzdatei ablegt und zusätzlich unter HKCR diese Computerinformationen ANDERS VERSCHLÜSSELT ablegt, grenzt schon fast an Wahnsinn. Glücklicherweise wird die Registry nur in fest definierten Key missbraucht, so dass es schliesslich ausgereicht hat, diesen Key für Authenticated Users zu berechtigen. Nun lässt sich die Anwendung auch ohne Adminrechte STARTEN !
25. April 2007
Steuersparmodell Bahncard
Nachdem sie mir seit letztem Jahr mein Schlupfloch "unbegrenzte Verpflegungspauschale aufgrund Einsatzwechseltätigkeit" dicht gemacht haben (ab 2006 gilt leider hier auch die 3-Monats-Frist - Pfui), tut sich bei genauerer Betrachtung der neuen Entfernungspauschalen ein viel Größeres auf:
Doppelte Haushaltsführung ist das Stichwort. Seit 2006 gilt hier nämlich für Familienheimfahrten keine Deckelung mehr auf 4500 Euro Entfernungspauschale - auch kann bei DHF die Pauschale von 0,30 Euro ab dem ersten Kilometer angesetzt werden - wie bei Strassenverbindungen darf die Entfernung der schnellsten Bahnverbindung angesetzt werden. Gegengerechnet werden muss hier lediglich nur der von der 4ma erstattete Bahncard-Betrag (also bei meiner tollen BC100 3720 Euro).
Rechenbeispiel:
Bochum -> Erlangen - 40 Wochen/Jahr ... Schnellste Bahnverbindung über Köln-Frankfurt-Nürnberg - sagen wir der Einfachheit halber 500km pro Richtung, im Zweifel hilft mir sicherlich "Ihr Reiseplan" mit Entfernungsangaben weiter.
= 500 x 2 x 40 x 0,30Euro = 12000Euro
abzüglich 3720Euro für die BC100 = 8280Euro die weniger versteuert werden müssen.
Das FA bekommt dann als Nachweise "Ihr Reiseplan", Kopie der BC, Auszug aus dem Meldegesetz, Telefonnummern der besuchten Hotels, Stundenberichte aus denen Einsatzort hervorgeht und natürlich die obligatorische Aufstellung fiktiver Reisekosten die ohne BC entstanden wären (nicht dass so ein Schlaumeier auf die Idee kommt, die Kostenerstattung für die BC selbst besteuern zu wollen)
Das war ja einfach
20. April 2007
Die Bahn...
....ist heute zur Abwechslung mal pünktlich. Pünktlich mit der Durchsage, dass der Zug zwischen Erlangen und Nürnberg heute ausfällt.
Wie hoch muss eigentlich die Ausfalquote sein, damit man seinen BC100 Abobetrag zurückerstattet bekommt ?
19. April 2007
Overflow
Das Hafas-Midlet behauptet:
Die Daten sind noch nicht vollständig berechnet. Bitte versuchen Sie es erneut in ca. 6599940000 Stunden
Das könnte auch erklären weshalb die Züge so oft verspätet sind.
Wenn doch nur schon ...
... Wochenende wäre.
Mein Paket bestehend aus Drucker und programmierbarer Fernbedienung ist nämlich zuhause angekommen ... das wird natürlich meinen Plan, bald mit der Steuererklärung anzufangen, um einige Wochen nach hinten verschieben.
13. April 2007
Freundlich, lapidar und unverbindlich
Wegen der Häufigkeit eigentlich keine Meldung wert, aber trotzdem ärgerlich heisst es, dass heute der Zug von Erlangen nach Nürnberg ersatzlos wegen iss nich ausfällt.
08. April 2007
Warum
Linux in absehbarer Zukunft den Durchbruch auf dem Desktop nicht schafft ?
Weil es Leute gibt, die ihren Seelenfrieden nur finden, wenn sie 5 Versionen derselben Software parallel installieren koennen
06. April 2007
Die Kunst des Stempelns
Note to self: Alle Schaffner erst einmal fuer Idioten halten und alles was sie tun doppelt und dreifach kontrollieren.
Hintergrund: Mit Hin- und Rueckfahrtgutschein im Zug gefahren. Schaffner in Zug 1 hat das Falsche Datum in seiner Zange. Schaffner in Zug 2 will deshalb schon die Rueckfahrt entwerten. Wir haben ihn grade noch davon abhalten koennen. Spaeter soll Vorgesetzter von Schaffner 2 das Problem klaeren.
Vermute, dass im naechsten Haltbahnhof das SWAT Team zusteigt und uns pulverisieren wird
04. April 2007
Worst of the web
Neben mir im Zug bastelt einer eine Esoterik/Personal Training/Motivation Webseite zusammen. Hätte er mal Frontpage genommen. Stattdessen wird lustig in Word geschrieben und nach HTML exportiert.
Sogar Bullshit Bingo hat er eingearbeitet, als Buttonmatrix, welche - und ich zitiere jetzt aus dem Einleitungstext, das schwöre ich: manchmal den Anschein hat, dass die Verknuepfungen vertikal sowie horizontal thematisch nicht substantiell zusammenpassen aber dem Betrachter nach dem Besuch der Bedeutungskontext gewahr wird.
Woohoooo - ABGEFAHREN !
Leute, schnüffelt nicht so viel Chlorreiniger !
03. April 2007
Zahlendreher
Wegen eines Zahlendrehers in meiner Personalnummer, war mein Ausweis nicht für den Standort freigeschaltet.
Heute, nach 3 Wochen soll ich endlich auch ohne Gästeausweis in die Gebäude kommen dürfen.
Und ich hätte gedacht, dass die Personalnummern auch Prüfziffern haben, so dass soetwas gar nicht passieren kann.
21. März 2007
Stimmt es, dass man hier ...
....für 5 Dollar in eine Dose singen kann ?
Vor 50 Jahren hat die Menschheit das - ganz ohne DSDS - zustandegebracht...
....Aber: Zu der Zeit sind auch noch UFOs auf der Erde gelandet.
Koinzidenz ?
19. März 2007
Mehrdeutig...
.... ist es, wenn der Second Hand Laden \"Die Tauschzentrale\" mit dem Slogan \"Prima fuer uns Kinder\" wirbt.
16. März 2007
Pfui
Wellness hin oder her: Rote Bete Saft aus dem Tetrapack ist ja wohl nur bah...
Und schoen machen tuts auch nicht, wenn ich mir die Tante, die sich das gerade reinzieht, anschaue.
13. März 2007
Roaming
Mal wieder Langeweile - deshalb habe ich ein wenig an der WLAN-Konfiguration rumgefeilt.
Ausgangssituation: WLAN Profile setze ich derzeit per Hand. Das ist unbequem
Ziel: Das Notebook soll sich automatisch mit Netzwerken verbinden. Bedingung: Zuhause soll eine feste IP-Adresse gesetzt und die resolv.conf mit den Werten für das Heimnetz überschrieben werden. Unterwegs soll das Interface mit DHCP konfiguriert werden. Zusatzaufgabe: Bei unbekannten Netzwerken soll die Verbindung über einen openvpn-Tunnel verschlüsselt abgewickelt werden.
Lösung: wpa_supplicant installieren
/etc/network/interfaces wie folgt abändern
auto eth1
# Automatisches Roaming per wpa_supplicant
iface eth1 inet manual
wpa-roam /etc/wpa_supplicant.conf
# Default: DHCP mit openvpn-Tunnel.
iface default inet dhcp
post-up /etc/network/start_tunnel.sh
# id_str="home_static"
# Statische Konfiguration für Zuhause
iface home_static inet static
address 192.168.x.x
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.x.x
dns-nameservers 192.168.x.x
# id_str="grille"
# Dynamische Konfiguration für Netzwerk "Grille"
iface grille inet dhcp
/etc/wpa_supplicant.conf sieht folgendermassen aus:
ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
update_config=1
ap_scan=2
network={
ssid="grille"
id_str="grille"
psk="ultrageheimepassphrase"
proto=WPA
key_mgmt=WPA-PSK
pairwise=TKIP
priority=2
}
network={
ssid="dasgehtkeinenwasan"
id_str="home_static"
key_mgmt=NONE
wep_key0="geheim:)"
wep_tx_keyidx=0
priority=5
}
network={
ssid="any"
key_mgmt=NONE
priority=1
}
12. März 2007
Neues Hotel
Dass mein neues Hotel neben dem teuren T-Spot (15 Minuten für 2 Euro bis 24 Stunden für 18 Euro ? Hallo gehts noch ?) einen eigenen AP für den Lobbybereich betreibt ist schon einmal sehr gut. Dass mein Zimmer direkt über der Lobby liegt, und ich auch dort noch stabil befunkt werde ist aber viel cooler ![]()
Wenn sich dann noch die Minibar als Kochnische mit 2 Herdplatten und grossem Kühlschrank entpuppt, und ich kostenlos ein Fahrrad ausleihen kann, dann ist es allerdings perfekt.
08. März 2007
Schlado
Scheiss langer Donnerstag, aber dafür der letzte Tag in meinem Projekt. Morgens 4 Stunden Hinfahrt, 8 Stunden Kontrolle ob alles läuft und dann wieder 4 Stunden Rückfahrt.
Ab nächster Woche geht es dann nach Erlangen, Software verpacken.